Flusskrebse mit Campingkocher

Zum The­ma “Selbst­ver­sor­gung”: Habt Ihr gewusst, dass es bei uns in den Flüs­sen Fluss­kreb­se gibt? …und das nicht gera­de wenig. Anfang Sep­tem­ber hat “Moh­ri” in der Itz (bei Ober­wohls­bach, LKR. Coburg) Fluss­kreb­se gefan­gen. Aus Tier­schutz­grün­den ist der Fang völ­lig beden­ken­los, denn der dort ansäs­si­ge Fluss­krebs wur­de aus Ame­ri­ka ein­ge­schleppt und ist eine uner­wünsch­te Inva­si­ve Art, die sich hier breit macht (» Link zu Wiki­pe­dia zum The­ma Kamberkrebs).

Aller­dings soll­tet Ihr bes­ser einen Angel­schein haben, oder euch ein­fach nicht erwi­schen las­sen. Fan­gen könnt Ihr die Din­ger mit einer sog. Reu­se, in der ihr ein Stück­chen Fleisch legt. Bin­nen einer Stun­de ist das Ding kom­plett vol­ler Kreb­se. An die­ser Stel­le geht auch unser Wasch­ma­schi­nen­korb, den wir beim CCC wirk­lich für alle Belan­ge ver­wen­den. Wie gesagt, ein­fach aus­le­gen, Fleisch rein und warten.

Wenn das Körb­chen voll ist, so müsst Ihr die Kreb­se min­des­tens eine Woche in kla­rem Was­ser ohne Nah­rung, evtl. mit Mohr­rü­ben wäs­sern. Dann sind sie koch­be­reit, seht her:

Ihr braucht noch einen gros­sen Topf, ein Schöfp­sieb und ca 3l kochen­des Was­ser. Ins Was­ser gebt Ihr Gemü­se, Zwie­beln, Kräu­ter, Lauch, etwas Weiß­wein, Salz und Pfeffer.……Und natür­lich dann die leben­den Kreb­se. Das ist auch erlaubt und rich­tig, seht selbst:

Aber vor­sicht: Die Din­ger kön­nen ganz schön zwi­cken und grei­fen an. Hier läuft einer über dem Cam­ping­tisch. Nach 7 Minu­ten sind die Kreb­se dann “Krebs­rot” und gekocht. Der Geschmack mit einem Ries­ling ist geni­al, aber irgend­wie wird man nicht so rich­tig satt.

Zu den Kreb­sen passt eine Knob­lauch­yo­gurt­sau­ce mit fri­schem Baguette­brot. Echt erstaun­lich, was in den Flüs­sen so rum­schwimmt. Fast wie im Urlaub 🙂
Ach ja, Guten Appe­tit und pro­biert es doch mal sel­ber aus und schickt mal ein paar Bilder.…Euer Micha

PS: nicht ver­ges­sen: macht den Gas­hahn wie­der zu .……